Der Weg ...

In meiner Praxis arbeite ich auf dem Hintergrund der Positiven Psychotherapie.

Die Positive Psychotherapie geht davon aus, dass in jedem Menschen positive Seiten, Stärken und Potentiale vorhanden sind, die es herauszufinden, zu wecken, aktivieren und zu stärken gilt.

Nur in der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Klient und Therapeut ist es möglich, gemeinsam diese positive Seiten, Stärken und Potentiale (wieder) zu finden und sie als handlungsmächtige Kräfte dem Klienten zur Verfügung zu stellen.

Die Analyse von Konflikten und Störungen fördert die verschüttete Erkenntnis- und Bindungs- und Liebesfähigkeit des Menschen zu Tage und es erfolgt ein Umwerten der Beschwerden und Belastungen in neue Möglichkeinten und Herausforderungen.

Aus dem Gefühl der Einsamkeit wächst das Bedürfnis nach Kontakten. In der therapeutischen Arbeit suchen Klient und Therapeut gemeinsam nach Wegen, dieses Bedürfnis zu befriedigen.

Um dies zu erreichen, werden die fünf wesentlichen Lebens- und Erfahrungsbereiche des Menschen, ...

Gesundheit (körperliches und seelisches Wohlbefinden), Familie / Partnerschaft (Beziehungsstrukturen im engeren Bereich), Arbeit (Zufriedenheit in der Erwerbstätigkeit), Freunde / soziales Umfeld (Beziehungsstrukturen im weiteren Umfeld) und Freizeit (außerberufliche und außerhäusliche / außerfamiliäre Interessen und Aktivitäten) ... auf mögliche Konflikte oder Problemfelder untersucht und in Beziehung gesetzt.

mit den fünf wesentlichen Persönlichkeitsmerkmalen:

Der Schwerpunkt der Bemühungen ist, gemeinsam mit dem Klienten dessen positiven Seiten, Stärken und Potentiale heraus zu finden und zu entwickeln. Hierzu werden geeignete Methoden unterschiedlicher therapeutischer Verfahren angewandt, u.a. Elemente aus

Menschen in der Mitte ihres Lebens suchen oft eine Neuorientierung und finden zuweilen in einer philosophisch basierte Gesprächstherapie Hilfe.

Für Kinder und Heranwachsende eignen sich Analyse und Interpretation von Erzählungen und Kurzgeschichten aus unterschiedlichen Kulturkreisen nicht nur für die Sprachförderung im Allgemeinen sondern auch zur Selbstfindung und Entwicklung von Selbstbewusstsein im Sinne der fünf wesentlichen Persönlichkeitsmerkmalen.

Ein solches Vorgehen zeigt bei Schülern und Schülerinnen aus Familien mit Migrationshintergrund schnelle und nachhaltige Erfolge.

Arbeit nach dem 5Stufen Modell

1. Stufe: Beobachtung und Distanzierung

Wahrnehmungsfähigkeit: die Fähigkeit, Wünsche und Probleme zum Ausdruck zu bringen.

Sie lernen sich selbst zu beobachten und im Gespräch Ihre Beobachtungen mitzuteilen. Der Therapeut hilft Ihnen, zu diesen Beobachtungen Abstand zu gewinnen. Sie beobachten sich quasi selbst und beschreiben Ihr Verhalten als Aussenstehender.

Zusammen mit dem Therapeuten versuchen Sie herauszufinden, warum Sie zu dem wurden, der Sie jetzt sind und warum Sie so wurden, wie Sie jetzt sind. Solernen Sie, Ihr Verhalten und sich selbst besser kennen. Sie lernen sich zu akzeptieren, wie Sie sich im Augenblick fühlen und wie Sie im Augenblick sind.

Sie lernen das Positive aus dem herauszuarbeiten, was Sie jetzt belastet und was Sie als Problem und Konflikt empfinden. Sie lernen Schwierigkeiten als Herausforderungen und Probleme als Chancen zu erkennen.

Anerkennen, was ist

Ich sage ‚Ja’ zu den Umständen meines Lebens.

Manchmal ist nichts schwerer, als Frieden mit ihnen zu schließen, wenn sie nicht das sind, was ich mir vorgestellt habe.Und doch ist das der Anfang. Es ist so, wie es ist. Nur von aus kann es anders werden.

(Ulrich Schaffer: Ja. Wort der Kraft. 2009. Verlag Ernst Kaufmann, Lahr. S. 5)

2. Stufe: Bestandsaufnahme

Dies ist der erste Schritt, der Sie nachhaltig befähigen wird, Ihre Situation neu zu definieren und Sie sich Ihrer Kompetenzen und Potentiale bewusst zu werden.

Sie werden ausführlich über das berichten, was Sie in den letzten Jahren geleistet und erreicht haben und wie Sie mit Problemen und Konflikten umgegangen sind.

In jedem noch so kleinen Erfolg steckt das Potential eines großen Erfolges. Jeder Baum war ein Samen, ein Keimling, ein Pflänzchen, das schließlich heranwuchs und dann erst Früchte tragen konnte.

Es ist so, wie es ist. Die wesentlichen Dinge, die ich noch zu lernen habe, liegen in den Umständen verborgen. Ich werde sie nicht abtun, nur weil sie mir schwerfallen. Meine Umstände sind meine Chance.Das, was anders ist, als ich es erwartet habe, eröffnet mir Möglichkeiten.

(Ulrich Schaffer: Ja. Wort der Kraft. 2009. Verlag Ernst Kaufmann, Lahr. S. 5).

3. Stufe: Ressourcenaktivierung

Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen.’

Dieser Satz von Abraham Lincoln trifft nicht nur auf Politik und Medien zu, er trifft auf jeden Menschen zu. ‚Du kannst über eine lange Zeit viele Fehler machen. Aber nicht alles, was du je gemacht hast, kann ein einziger Fehler sein.’

Zusammen mit dem Therapeuten werden Sie heraus finden, wann und in welchen Situationen Sie angemessene, richtige und weitsichtige Entscheidungen getroffen haben und wo Sie an Ihre Grenzen gestoßen sind.

Diese positiven Ansätze werden Sie weiter entwickeln und nachhaltig von den gesunden Anteilen und Erfolgen der bisherigen Konfliktlösungen Gebrauch machen.

Grenzen bejahen. Ich sage ‚Ja’ zu meinen Grenzen. Lange habe ich geglaubt, dass ich alles erreichen kann und ich nur wählen brauche, wie ich leben will. Aber jetzt spüre ich diese Grenzen. Das ‚Ja’ zu meinen Grenzen hat mich freigesetzt, denn da, wo die Grenzen schmerzen, spüre ich, dass mich eine andere Art Freiheit ruft.

(nach: Ulrich Schaffer: Ja. Wort der Kraft. 2009. Verlag Ernst Kaufmann, Lahr. S. 9).

4. Stufe: Entwicklung der kommunikativen Kompetenz:

Klingt kompliziert, beschreibt aber einen einfachen Sachverhalt: Gemeinsam mit dem Therapeuten entwickeln Sie die Fähigkeit, noch offene Konflikte ...

zu benennen und zu bejahen, dass es Ihre Konflikte sind. Das wesenhafte ‚Ja’. Es fällt mir nicht zu. Ich stelle mich ihm. Ich will es mir erarbeiten, erwandern, es erfahren, seinen Kern erkunden.

(nach: Ulrich Schaffer: Ja. Wort der Kraft. 2009. Verlag Ernst Kaufmann, Lahr. S. 14).

5. Stufe: Zielerweiterung:

Auf dieser Stufe bemühen Sie sich, eine Antwort auf die Frage zu finden, was nach der Therapie geschehen soll.

Es werden die physischen und psychischen, die geistigen und (falls gewünscht) die philosophisch, religiös oder spirituell begründeten Lebensperspektiven und Ziele der folgenden Monate und Jahre erarbeitet.

Sie werden in die Lage versetzt, Ihren augenblicklichen Standort einzuordnen und von hier aus Ihren zukünftigen Lebensweg im Einklang mit sich selbst und Ihrer Umwelt zu bestimmen und zu gehen. Sie werden sich auf diesen Weg begeben, auch in Begleitung anderer aber nicht in deren Abhängigkeit.

Sie lernen, Konflikte als Chance zu Ihrer persönlichen Entwicklung zu nutzen und Probleme nicht als Hindernisse aufzufassen, sondern als Herausforderungen, deren Bewältigung Ihr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein stärkt und wachsen lässt.

Zeit zu zögern

Ich erlaube mir heute ein zögerliches ‚Ja’.
Ich nehme mir Zeit.

Ich will nicht so tun, als sei ich weiter, als ich bin.
Ich erlaube meiner Seele ihre Geschwindigkeit,
um die Entscheidung meines Kopfes nachzuvollziehen.

Das Zögern ist ein Ausdruck meiner Tiefe,
nicht meiner Unentschiedenheit.

Diese Form des ‚Ja’ ist wie neues Land,
in dem ich mich einrichte.

(nach: Ulrich Schaffer: Ja. Wort der Kraft. 2009. Verlag Ernst Kaufmann, Lahr. S. 29).

Walter Lenz, Ph.D. /M.Ed. /HP psy.
Praxis für Psychologie
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